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Europa ist eine Erfindung des Europäers. Aber wer erfand den Europäer? Seit wann bevölkert der Homo Europaeus – als Durchschnittsmensch, als Idealtypus, als Repräsentant – die Vorstellungswelten derer, die sich im erfundenen Europa beheimatet wähnen? Durch welche Kulturtechniken schneidert man dem Erfundenen seine physische und psychische Beschaffenheit, sein Aussehen, seinen Charakter auf den Leib?

Das Projekt „Imagined Europeans. Die wissenschaftliche Konstruktion des Homo Europaeus“ fragt nach Vorstellungen vom Europäer, die im Alltag und in der Öffentlichkeit, in Wirtschaft und Politik wirksam sind. Besonderes Augenmerk liegt auf jenen Vorstellungen, die von Wissenschaftlern formuliert und praktiziert werden. Dabei geht die Projektgruppe von der These aus, dass gesellschaftlich konstruierte Vorstellungen vom Europäer in wissenschaftliche Untersuchungen einfließen und in diesen wissenschaftlich re-formuliert werden. Anschließend finden sie als wissenschaftlich bewiesene Fakten Verwendung in den unterschiedlichsten Bereichen der Wissensgesellschaft, bei der Herstellung von normierten Gebrauchsgegenständen oder im Bildungs- und Gesundheitswesen.



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Ausstellungseröffnung:
Die Erfindung des Europäers.

Berlin 31. Januar 2009

Projektbeschreibung
(124 kb)
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pfeile Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Geschichts-
wissenschaften, Bereich Neuere
und Neueste Geschichte
pfeile Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Europäische Ethnologie
pfeile Deutsches Museum, Forschungsinstitut
pfeile Universität Leipzig, Zentrum für Höhere Studien
gefördert vom
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